Hartnäckige Mythen über Meta Ads und die Wahrheit dahinter

Werben auf Facebook und Instagram ist mit einigen Vorurteilen behaftet. Ich werde sieben dieser Glaubenssätze entkräften und schon einmal vorab verraten, dass die allseits beliebten Zielgruppen-Personas für Meta Ads kaum eine Rolle mehr spielen.

Geschrieben von

Keyvan Azh

Hartnäckige Mythen über Meta Ads und die Wahrheit dahinter

Mythos 1: Meta ist auf dem absteigenden Ast

Vielleicht fühlt sich das so an, da du selbst auf andere soziale Netzwerke umgestiegen bist, doch Stand 2022 sind die Zahlen der weltweiten Facebook-User höher als jemals zuvor. 

Hinzu kommt die immer noch rasant wachsende Plattform Instagram, die gerne vergessen wird, wenn man an Meta Ads (ehemals Facebook Ads) denkt. Über eine Milliarde Menschen weltweit nutzen Instagram. 73 Prozent der Teenager aus den USA sehen die Plattform sogar als die beste Möglichkeit, um mit ihren Lieblingsmarken zu interagieren. 

Mythos 2: Je zielgenauer ich meine Zielgruppe auswähle, desto besser

Dieses Mindset stammt aus einem anderen Jahrzehnt. Das Gegenteil ist der Fall: Für erfolgreiche Meta Ads ist oftmals eine Zielgruppe ohne demografische oder interessenbasierte Einschränkungen am effektivsten.

Zielgruppen-Personas sind zwar noch ein großartiges Tool für Brand und Kreation der Werbemittel, doch spielen sie für die tatsächlichen Zielgruppen im Meta-Kosmos keine Rolle mehr.

Mythos 3: Mittlerweile kann jeder Anfänger erfolgreich Meta Ads schalten

Es ist zwar richtig, dass das Einstellen und Ausführen von Meta Ads immer stärker automatisiert wird, doch ist der Marktplatz immer noch ein direkter Wettbewerb. Die beste Strategie gewinnt das größte Kuchenstück. 

Noch wichtiger als die Beherrschung des Meta Business Managers ist ohnehin die Erfahrung des Advertisers. Wie reagiert man auf Performance-Einbrüche oder auf Skalierungsmöglichkeiten? In Ausnahmesituationen ist Expertenwissen gefragt. Man würde ein Flugzeug ja auch nicht ohne Rückversicherung in die Hände des Autopiloten geben. 

Mythos 4: Den größten Umsatz mache ich ohnehin nur über Retargeting

Tatsächlich ist für die meisten Unternehmen das genaue Gegenteil der Fall. Wir beobachten, dass bei einem Großteil unserer Kunden gut drei Viertel aller Conversions über Targeting-Kampagnen generiert werden – und das bei identischen oder günstigeren Kosten pro Conversion! 

Mythos 5: Meta-Kampagnen schreiben sich zu viele Conversions zu

Ein sehr hartnäckiger Glaubenssatz, der mehr auf Vermutungen als auf Tatsachen beruht. Das ohnehin sehr enge Attributionszeitfenster von Meta Ads (7 Tage nach Klick und 1 Tag nach Impression) verliert sogar einen großen Anteil an Conversions durch abgelehnte Opt-Ins auf Websites oder auf ios-Geräten. Im Durchschnitt kann davon ausgegangen werden, dass es 30 Prozent der tatsächlichen Conversions nicht in das Meta-Reporting schaffen

Mythos 6: Nur sexy Produkte sind erfolgreich mit Meta Ads

Man muss keine T-Shirts oder Handtaschen verkaufen, um mit Meta Ads Geld zu verdienen. Tatsächlich können die Preise pro Impression günstiger werden, wenn man einen Nischenmarkt anspricht. Klobürsten, Rauchmelder oder Versicherungsprodukte finden ebenso ihre Zielgruppe über Meta Ads. 

Mythos 7: Meta Ads sind zu teuer für mein Business

Meta Ads sind nur so teuer wie ihr Tagesbudget. Zwischen zehn Euro und tausend Euro ist jedes Budget mit einem Potenzial ausgestattet, das es zu erforschen gilt. So können regionale Dienstleister auch mit kleinem Mediaspend große Erfolge verzeichnen und die Kampagnen auf ihren Wunsch-CPA optimieren.

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